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19.10.2019, 14:00 Uhr 

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Sportklause  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 


Fußball

"Große Leere" vor dem Derby: S04 verschenkt Chance auf Platz 1

Sun 20 Oct 2019 07:49:00 GMT

Die viel zu harmlosen Schalker sind beim geplanten Sturm an die Spitze über ihre Offensivschwäche gestürzt und gehen doch nicht als Tabellenführer ins Revierderby. (Service: TABELLE der Bundesliga)

Die Königsblauen unterlagen zum Abschluss des 8. Spieltags der Bundesliga 0:2 (0:0) bei der TSG Hoffenheim. Die Schalker liegen einen Punkt hinter Borussia Dortmund vor dem ewig jungen Duell am kommenden Samstag. (LIVETICKER zum Nachlesen

Damit bleibt es dabei, dass die Schalker zuletzt am 27. März 2010 die Eliteklasse anführten.

Andrej Kramaric (71.) bei seinem Comeback und der eingewechselte Ihlas Bebou (85.) erzielten die Tore für die Hoffenheimer, die vor der Länderspielpause einen Coup bei Bayern München (2:1) gelandet hatten. Für Schalke war es die erste Auswärtsniederlage nach sieben Partien ohne Pleite in der Fremde. (Service: SPIELPLAN der Bundesliga)

"Mund abwischen, denn eigentlich haben wir gut gespielt", sagte Schalkes Torwart Alexander Nübel trotzig bei Sky, nachdem seine Mannschaft im Kraichgau zwar spielerisch lange überzeugt, im Endeffekt aber viel zu harmlos agiert hatte. Coach David Wagner sah das ähnlich und war sich sicher, dass sein Team "aus dem Spiel lernen" könne.

Während Teamkollege Alessandro Schöpf noch "eine große Leere" spürte, lenkte Nübel seine Gedanken schon auf das Derby: "Wir freuen uns auf die Woche, wir freuen uns auf Samstag." 

Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder bedankte sich vor allem bei seinem Torjäger: "Dass Andrej gespielt hat, war kein Mut des Trainers, sondern liegt an seiner Qualität. Wir haben das heute in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht."

Schalke beginnt stark

Vor 29.477 Zuschauern in der Sinsheimer Arena rissen einige Schalke-Profis bereits in der 3. Minute die Arme nach oben, Daniel Caligiuri traf per Freistoß aber nur das Lattenkreuz.

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Die Gäste, deren David Wagner zwischen 2007 und 2009 im TSG-Nachwuchsbereich gearbeitet hat, bestimmten auch im Anschluss das Geschehen und spielten zielstrebig nach vorne. Die Kraichgauer hatten Probleme mit der Geschwindigkeit der Schalker. Alessandro Schöpf sorgte nach einem Caligiuri-Freistoß für Gefahr (13.).

Die Rückkehr des kroatischen Vizeweltmeister Kramaric, der nach langwierigen Knieproblemen zu seinem ersten Saisoneinsatz kam, half der TSG zunächst nicht weiter. Mitte der ersten Hälfte nahm der Druck der Schalker sogar noch zu, Schöpf war erneut der Führung nahe (24.). Ein Tor der Gäste schien nur eine Frage der Zeit zu sein, Schöpf schaffte es aber wieder nicht (30.).

Erst in der 34. Minute sorgte TSG-Verteidiger Stefan Posch aus der Distanz zum ersten Mal für eine brenzlige Situation vor dem Schalker Tor. Danach konnten die Hoffenheimer die Begegnung bis zur Pause offen gestalten.

Schreuders Wechsel zahlt sich aus

Zu Beginn des zweiten Durchgangs stellte TSG-Trainer Alfred Schreuder auf Dreier-Abwehrkette um und wechselte offensiv. Für den zentralen Mittelfeldspieler Dennis Geiger kam Stürmer Ihlas Bebou.

Auswirkungen auf das Spiel hatte der Wechsel erst einmal nicht. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren zäh. Die Schalker machten nicht genug aus ihrer Überlegenheit. In der 57. Minute brachte Wagner den Ex-Hoffenheimer Mark Uth, der bei der TSG oft als Joker gestochen hatte.

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Die Einwechslung belebte die Schalker offensive, erneut lag die Führung der Gäste in der Luft. Doch es kam anders. Kramaric stellte den Spielverlauf bei einem Konter auf den Kopf. Der Angreifer staubte ab, nachdem Schalkes Torwart Alexander Nübel zunächst stark gehalten hatte.

Socca-Weltmeister! Russland übersteht Polens Aufholjagd

Sun 20 Oct 2019 07:07:00 GMT

Russland ist neuer Socca-Weltmeister!

Die Russen gewannen ein packendes Finale auf Kreta mit 3:2 gegen Polen, die damit zum zweiten Mal in Folge im Endspiel den Kürzeren zogen.

Im vergangenen Jahr waren sie noch mit 0:1 an Deutschland gescheitert. Der Titelverteidiger scheiterten dieses Mal allerdings bereits in der Vorrunde.

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Nach einem Doppelpack von Rustam Ramazanov (12., 13.) sowie einem Treffer durch Andrey Pavlov (27.) sahen die Russen bereits wie der sichere Sieger aus, doch die Polen kämpften sich nach Toren von Marin Rosinski (23.) und Bartlomiej Debicki (29.) noch einmal heran.

Am Ende blieb die Aufholjagd allerdings unbelohnt.

Verkauft Favre sich nur zu schlecht nach außen?

Sun 20 Oct 2019 06:58:00 GMT

Eine nicht kommunizierte Leistung ist eine nicht erbrachte Leistung.

In der Marketing-Branche kennt fast jeder dieses geflügelte Wort - im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 wirbelte es einigen Staub auf.

Steffen Kirchner, Persönlichkeits- und Motivationstrainer, der an diesem Sonntag zu Gast war, zitierte den Satz und bezog ihn auf Lucien Favre, den Trainer von Borussia Dortmund, und dessen Außendarstellung.

Eine kontroverse Diskussion über den BVB-Coach war die Folge am Tag nach dem Dortmunder 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Vor allem Trainerlegende Hans Meyer, der Favre aus gemeinsamen Gladbacher Tagen gut kennt, gab engagiert Kontra.

"Jürgen Klopp konnte das"

Kirchner sieht es als Problem Favres an, dass er kein guter Verkäufer seiner selbst sei.

Die Qualitäten des 61-Jährigen seien unbestritten, er sei ein fachlich herausragender Coach - und Kirchner hat auch den Eindruck, dass er emotionaler sei, als Kritiker es ihm vorwerfen, "aber emotional nach innen".

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Kirchner findet aber, "dass er das, was er kann, das, was er macht, nicht gut genug nach außen verkauft. Jürgen Klopp konnte das, er hat teilweise auch aus wenig Leistung sehr viel nach außen gemacht, der konnte es gut darstellen. Es ist ein Marketing-Business, ein Show-Business - und das ist ein Grund, warum er dort so in die Kritik kommt." Man müsse in diesem Business teilweise auch ein Lautsprecher sein.

Das heißt nicht, dass Kirchner Favre empfiehlt, zur Klopp-Kopie zu werden: "Jeder muss seine Art finden, wie er es macht, er muss so sein, wie er ist. Aber mit dem Feedback, das du dafür kriegst, musst du auch lernen umzugehen, nicht nur als Trainer, sondern auch als Verein."

Hans Meyer: "Außendarstellung total überschätzt"

Hans Meyer, der als Präsidiumsmitglied bei Borussia Mönchengladbach jahrelang mit Favre zusammengearbeitet hat, war nicht einverstanden mit Kirchners Einschätzungen.

"Außendarstellung ist für meine Begriffe total überschätzt", hielt er ihm entgegen: "Rede mit Spielern, die ihn erlebt haben, und du wirst in einer unglaublichen Art und Weise Lob bekommen, wie er mit ihnen umgegangen ist, wie sie sich mit ihm gefühlt haben - und darauf kommt es an."

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Favre werde von außen "total unterschätzt", ergänzte der 76 Jahre alte Meyer: "Was von seinen Engagements übriggeblieben ist, war bei allen Klubs positiv. Erst spät, wenn er mal aufgehört hat, kann man vergleichen."

Geht der BVB es mit Lucien Favre falsch an?

Auch Meyers Ansicht blieb nicht unwidersprochen, ARD-Journalist und -Kommentator Tom Bartels etwa erwiderte, dass man den Faktor Außendarstellung und -wahrnehmung in einer öffentlichen Branche wie dem Profifußball nicht ausklammern könne.

Andreas Böni, Journalist beim Blick aus Favres Schweizer Heimat, ergänzte, dass er es für einen Fehler halte, dass Favre in Dortmund von den Journalisten "völlig abgeschottet" werde, nur bei Pressekonferenzen und Interviews nach dem Spiel in Kontakt mit ihnen trete.

"In Berlin war das völlig anders", erinnert sich Böni an Favres Zeit bei Hertha BSC, die momentane Herangehensweise hält er für die falsche, denn: "Es fällt ja viel leichter, jemanden zu kritisieren, zu dem du keinen Bezug hast."